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Zyklus 1 - Eingangsstufe

Die Gemeinden können in der Eingangsstufe eine Organisationsform wählen, die ihren Bedürfnissen und der pädagogischen Absicht entspricht.

Organisationsformen im Zyklus 1

  • Kindergarten mit anschliessendem 1. und 2. Schuljahr der Primarstufe
  • Basisstufe
  • Cycle élémentaire

Der Unterricht im Kindergarten, in der Basisstufe und im Cycle élémentaire orientiert sich am Lehrplan 21.

Eintritt in die Volksschule

Jedes Kind, das bis zum 31. Juli das vierte Altersjahr zurückgelegt hat, tritt auf den darauffolgenden 1. August in den Kindergarten, die Basisstufe oder den Cycle élémentaire ein. Wollen die Eltern ihr Kind ein Jahr später eintreten lassen, melden sie dies der zuständigen Behörde (z. B. Schulleitung) bei der Anmeldung. Die Schulleitung bietet den Eltern vorgängig ein Gespräch an. Das Gespräch kann dazu dienen, die Entscheidung für einen späteren Eintritt sorgfältig abzuwägen.

Reduziertes Pensum im ersten Jahr

Die Eltern sind berechtigt, ihr Kind während des ersten Jahres den Kindergarten, die Basisstufe oder den Cycle élémentaire mit reduziertem Pensum besuchen zu lassen. Das Pensum kann höchstens um einen Drittel der angebotenen Unterrichtszeit reduziert werden. Wollen die Eltern ihr Kind während der ersten Wochen des ersten Semesters den Unterricht mit reduziertem Pensum besuchen lassen, melden sie dies der zuständigen Behörde bei der Anmeldung. In der Regel wird eine Reduktion des Pensums im ersten Jahr befristet vorgesehen. Ziel ist, die Kinder allmählich zu einem vollen Pensum heranzuführen. Für die Organisation der Pensenreduktion im Stundenplan ist die Schulleitung zuständig.

Blockzeiten

Die Blockzeiten gelten auch für die Eingangsstufe. Die Kinder einer Schule haben dieselben Anfangs- und Mittagszeit. Eine Pensenreduktion für Kinder im ersten Kindergartenjahr kann trotzdem auch am Vormittag ermöglicht werden.

Spielen und Lernen

Spielen ist eine wichtige Lernform im Zyklus 1. Das Spiel ermöglicht den Kindern, eigene Lernwege zu entdecken und zu verfolgen. Spielen fördert die Ausdauer, regt zum Üben und Vertiefen an und bietet angemessene Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten.

  • Detaillierte Informationen für Gemeinden

  • Detaillierte Informationen für Lehrpersonen und Schulleitungen

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